Samstag, Mai 19, 2012
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Innovatives Ausbildungskonzept optimiert Chancen auf dem Arbeitsmarkt


Quelle: Hauspost, Artikel vom 29.5.2009, http://www.hauspost.de/index.php?id=42&oid=3110

Einstieg in krisensichere Branche

Schwerin • Konjunkturpakete, Rettungsschirme und Stellenabbau dominieren zur Zeit viele Medien. Eine Branche hat sich allen Widrigkeiten zum Trotz als krisenfest erwiesen.

Die Gesundheitswirtschaft ist - wie auf der 5. Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft am 7. und 8. Mai in Warnemünde festgestellt wurde - der einzige Wirtschaftszweig, der sowohl in ganz Deutschland als auch in M-V ein kontinuierliches Wachstum zu verzeichnen hat.

Steigender Fachkräftebedarf in Gesundheitseinrichtungen

Im Jahr 2008 gab es in Deutschland mehr als 5.000 Hundertjährige. Das ist darauf zurückzuführen, dass die Menschen unter immer besseren Lebensbedingungen altern und wesentlich mehr Möglichkeiten haben, die eigene Gesundheit zu fördern. Mit dieser Entwicklung wächst aber auch der Bedarf an geschultem Fachpersonal, das in der Lage ist, den Menschen zu helfen, fit und gesund zu bleiben, und sie bei Bedarf auch zu pflegen. „Die SWS-Schulen bieten Ausbildungen in einem breit gefächerten Repertoire an therapeutischen, pflegerischen und Wellnessberufen an", erklärt Dr. Barbara Dieckmann, Lehrerin und Senior-Geschäftsführerin der SWS-Gruppe. „Dabei haben wir sowohl für Abiturienten als auch für Real- und Hauptschüler verschiedene Ausbildungsvarianten. Abiturienten können zum Beispiel eine Ausbildung zum Physiotherapeuten, Logopäden oder Altenpfleger absolvieren. Das besondere daran ist, dass die Möglichkeit besteht, an der gerade entstehenden hauseigenen Fachhochschule einen Bachelor-Studiengang zu belegen und anschließend sogar einen Master zu machen. Diese Ausbildungen sind ebenfalls für alle Interessenten mit Realschulabschluss geeignet, die nicht gleich ein Bachelorstudium anschließen möchten.

Real- und Hauptschüler können auch den mit dem Wellnessboom sehr nachgefragten Beruf des Masseurs und medizinischen Bademeisters erlernen beziehungsweise mit dem Abschluss als Kranken- und Altenpflegehelfer einen guten Einstieg in die Gesundheitsbranche finden. Im Anschluss ist eine verkürzte Ausbildung zum Krankenpfleger oder Altenpfleger möglich. „Wir können bei allen Absolventen unserer Schule auf eine hervorragende Vermittlungsquote auf dem Arbeitsmarkt verweisen", so Dieckmann. „Das liegt zum gro­ßen Teil daran, dass wir eng mit sozialen Einrichtungen und Kliniken arbeiten, die die Qualität unserer Lehrmethoden kennen und schätzen." In den SWS-Schulen liegt der Schwerpunkt auf problemorientiertem und kompetenzgerichtetem Lernen.

SWS-Schulen bald mit modernem Campus

„Die Landeshauptstadt ist nicht zuletzt wegen der BUGA zu einem attraktiven Studienstandort geworden. Deshalb treiben wir unser Campus-Projekt mit aller Kraft voran", erläutert die Geschäftsführerin der SWS-Schulen. Der Campus, der am Ziegelsee entsteht, wird nach seiner Fertigstellung im September 2010 alles von der Kita über die Grund- und weiterführende Schule bis hin zur Fachhochschule anbieten. „Momentan studieren unsere angehenden Bachelors auf einer Fachhochschule in Heerlen in den Niederlanden. Aber wer jetzt mit dem Ziel eines anschließenden Studiums eine Ausbildung bei den SWS-Schulen beginnt, wird seine Studienzeit bereits in Schwerin verbringen können", so Dieckmann weiter.

Auf veränderte Anforderungen vorbereiten

Bereits während der Ausbildung nehmen zum Beispiel die Schüler der Physiotherapie- und Masseurschule an Wellnessausbildungen wie Massagen mit heißen Steinen oder Ayurveda-Anwendungen teil, die sie befähigen, weit über die von Krankenkassen finanzierten Leistungen hinaus tätig zu werden. In den medizinischen Branchen nehmen aber auch die Möglichkeiten zu, die Arbeit vom PC aus zu erledigen. Obgleich die SWS-Schulen über eine moderne Internetbibliothek verfügen, erhalten deshalb die Schüler/Studenten, die ihre Ausbildung im September 2009 beginnen, kostenlos einen Laptop, den sie nach dem erfolgreichen Abschluss behalten dürfen.

Quelle: Hauspost, Artikel vom 29.5.2009, http://www.hauspost.de/index.php?id=42&oid=3110