Samstag, Mai 19, 2012
intranet

SWS-Schulen und AWO bilden Altenpfleger aus


Quelle: Hauspost, Frank Düsterhöft, Artikel vom 4.5.2007, http://www.hauspost.de/index.php?id=42&oid=998

Eine Allianz für gute Ausbildung

Schwerin • Wenn es um die Bereicherung der Bildungslandschaft in der Landeshauptstadt in den letzten Jahren geht, ist das oft auf Aktivitäten der Se­­mi­nargesellschaft für Wirtschaft und Sozia­les mbH (SWS) mit Hauptsitz in der Wis­marschen Straße 300 zurückzuführen.

So konnte Geschäftsführerin Dr. Barbara Dieckmann vor kurzem auf der Festveranstaltung zum zehnjährigen Bestehen der durch die SWS getragenen Logopädieschule auf äußerst erfolgreiche Zahlen verweisen: Fast 300 junge Leute absolvierten bislang eine Erstausbildung oder Umschulung zum Logopäden an der staatlich genehmigten Höheren Berufsfachschule für Logopädie Schwerin, 99 Prozent von ihnen sind heute noch in diesem Beruf tätig.

Erfolgreiche Entwicklung fortsetzen

An diese erfolgreiche Entwicklung soll angeschlossen werden. Ebenfalls sehr gut arbeiten die Ergotherapie- und Physiotherapieschulen des Trägers. „Mit der Logopädie- und der Physiotherapieschule wollen wir die Zulassung als Hochschule bekommen", berichtet Jana Dieckmann, Geschäftsführerin der Schulen. „Bislang ist es unseren Studenten zwar möglich, nach der Ausbildung in der niederländischen Partnerhochschule Hogeschool Zuyd in Heerlen einen anerkannten Bachelor-Abschluss zu erwerben. Doch diesen wollen wir demnächst in einem eigenen Projekt hier in Schwerin ermöglichen." Auch die Grundschule mit Hort in der Dr.-Hans-Wolf-Straße, die im vergangenen Jahr den Unterrichtsbetrieb aufnahm, verzeichnet einen enormen Zulauf an Kindern in allen Klassen. Aber auch völlig neue Bildungsangebote nehmen konkrete Formen an.

Auf Ausbildungsmarkt reagiert

Gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) werden die SWS Schulen in der neu gegründeten SAWOS Pflegeschule Schwerin ab dem 1. September 2007 eine dreijährige examinierte Altenpflegeausbildung anbieten.
An einer, ebenfalls neuen, Berufsfachschule werden dann zusätzlich auch künftige Kranken- und Altenpflegehelfer die Schulbank drücken. „Wir wollen mit diesen Angeboten nicht nur auf den Arbeits-, sondern auch auf den Ausbildungsmarkt reagieren", meint Jana Dieckmann. „Während die Altenpflegeausbildung auf zuallererst Realschulabgänger zugeschnitten wird, ist die Kranken- und Altenpflegehilfeausbildung auch für junge Leute mit Hauptschulabschluss interessant."
Gemeinsam mit der AWO, ist sich die SWS-Schulen-Geschäftsführerin sicher, wurde eine gute und belastbare Allianz für exzellente Ausbildung in der Landeshauptstadt geschaffen.

Quelle: Hauspost, Frank Düsterhöft, Artikel vom 4.5.2007, http://www.hauspost.de/index.php?id=42&oid=998